Rotterdam 23. 10. 2004







Grenzübergang. Erstmal fällt je extrem auf, dass man Deutschland verlassen hat. Holland erscheint wie eine riesige Bahnhofsgegend, wo Menschen aus allen Erdteilen ihren Geschäften nachgehen. So auch das Viertel, wo die Galerie Wohlfahrt sich befindet. Klar afrikanische Dominanz, und an der Ecke wird kräftig Heroin verkauft. Insofern sind solche Projekte wie die Produzentengalerie gerne gesehen bei der Stadtverwaltung. Einmal haben die Künstler ihre Räume für eine afrikanische Feier zur Verfügung gestellt. Das wollen sie aber nie wieder tun, die Feier dauerte mehrere Tage und Nächte...

So lebt man mehr nebeneinander als miteinander, aber Begegnungen nicht ausgeschlossen... Die Künstler der Galerie sind teilweise recht bekannt, gerade war eine grosse Ausstellung in Rotterdam "Kunst im öffentlichen Raum", bei der auch einer Wohlfahrtler beteiligt war.

Am Abend kommen 2 Leute. Es stellt sich raus, dass keine Einladungen verschickt worden waren, dass es keine Pressearbeit gab, und dass die Emails erst am Vormittag verschickt worden sind. So trudeln im Laufe des Abend ein paar Nachbarn ein, die zufällig sehen, dass das Licht brennt und wir trinken ein paar Bier zusammen und sprechen über die Vorführung die vorher stattgefunden hat, als noch kaum jemand da war, und über die Kunst und das Leben. Buurtcentrum nennt man sowas hier, Nachbarschaftszentrum, eine nette Meute, wie gerne würde ich in so einem Viertel leben.

Banyan Hermelinde Hergenhahn aus Amsterdam konnte nicht kommen, weil sie krank war, Banyan Hieke Pars war unterwegs im Norden Hollands zu Filmen für ihre nächste Installation. Ich lernte sie endlich persönlich kennen bei einem Treffen im MacDonalds im Rotterdamer Bahnhof. Klasse ihre Arbeit, sie zeigte mir einen Katalog mit älteren Projekten. Wäre spannend zu sehen was sie in Asien oder Afrika so machen würde...

Border crossing. First is noticeable ever extremely that one left Germany. Holland appears like an enormous station area, where humans from all continents follow to their business. So also the quarter, where the gallery welfare is. Clearly African dominance, and at that corner is sold strongly heroin. To that extent such projects are gladly seen like the producer gallery during the city administration. Once the artists made their areas available for an African celebration. They want to however never do that again, the celebration took several days and nights... Thus one lives more next to each other than with one another, but meetings impossible... The artists of the gallery are partly quite well-known, straight were a large exhibition in Rotterdam "art in the public area", with which also a Wohlfahrtler was involved. In the evening 2 people come. It places itself raus that no invitations had been sent away that there was no press work, and that the enamels were only sent away in the morning. Thus a few neighbour wobbles in in the course evening, that sees coincidental the fact that the light burns and we drink a few beers together and speaks those about the demonstration before took place, when still hardly someone was there, and over the art and the life. One calls Buurtcentrum here sowas, neighbourhood center, a nice Meute, as gladly I would live in so a quarter. Banyan Hermelinde Hergenhahn from Amsterdam could not come, because she was ill, Banyan Hieke Pars was on the way in the north of Holland to films for its next installation. I learned it to know finally personally with a meeting in the MacDonalds in the Rotterdamer station. Class its work, it showed me a catalog with older projects. Would be excitingly to see which it in Asia or Africa would in such a way make...