Lomé 01. 12. 2005

Typisch, kaum geschlafen, malocht bis zum Umfallen, bis zur letzten Sekunde ... und noch schnell die Sachen gepackt und ab in den Flieger. Meine Freundin Christine bringt mich zum Flughafen, Abschied mit Tränen. Bye bye.

Mit Air France Luxus nach Paris, ein cafe au lait und einen Fingerhut von einer Leckerei. Umsteigen in der Hauptstadt, auf abgelegenere Teile des Flughafens, immer noch Air France, aber das ist ein anderes Frankreich hier.
Fast alle Passagiere sind schwarz. Und mir fällt auf, wie ich langsam lerne, die Gesichter zu differenzieren. Denn in der Heimat in Berlin, da gibt es zwars ein paar Schwarze, aber die sind vor allem zunächst mal schwarz und dadurch zu unterscheiden von den anderen Berlinern, hier muss ich nun flugs umlernen: der da ist sehr fein und kultiviert, der da drüben eher sportlich bullig, die scheint ganz witzig zu sein...die ist zu dick aber sexy. Und natürlich: ich sitze in einem Flieger, der Wohlhabende transportiert.Diese Leute arbeiten nicht in Imbissbuden oder als Strassenfeger. Oder etwa doch und ich habe sie mir nur nicht so genau angeschaut bisher?

Ich schlafe viel.
Landung in Lomé am Abend. Die geliebte Tropenluft umhüllt mich. Fola und Jaz von VGLOB holen mich mit einem geliehenen Auto ab. Mit diesen beiden Herren werde ich also die nächsten Wochen zusammenarbeiten... Sie befördern mich in ein kleines Hotel. Nein das kostet nicht umgerechnet 100 € sondern 10 € pro Nacht. Wir tapseln durch die dunklen Gassen in einem Vorort von Lomé zum Büro von VGLOB. Das ist also das Headquarter für die nächste Zeit: ein kleiner Raum von 2 x 4 m mit 2 alten PCs und ein paar Plastikstühlen. Wir hängen einen Kalender von Berlin auf.

Spagetti und Bier an einem Strassenstand, dazu Togopop, Dancehall mit billigem Synthiloop und nervendem Machogehabe am Micro, mach bloss keine Pausen! nonstop ratscharatscha ratscharatscha macht die Rytmusmaschine und dazu wird gerappt was das Zeug hält.

xTypically, hardly slept, malocht up to falling down, up to the latter
Second… and still fast the things packed and off into the flier.
My friend Christine brings me to the airport, to parting with tears.
Bye bye.

With air France luxury to Paris, a cafe outer lait and a thimble
of a Leckerei. Transfer in the capital, to more remote parts
the airport, still air France, but that is another
France here. Nearly all passengers are black. And is noticeable to me,
as I slowly learn to differentiate, the faces. Because in that
Homeland in Berlin, there gives it zwars a few black one, but those are forwards
everything first times black and thus to differentiate of the others
Citizens of Berlin, here I must umlernen now immediately: there is much fine and
cultivated, there over there rather sportily bullig, seems completely funny
to be… those is too thickly however sexy. And naturally: I sit in one
Flier, that transports wealthy ones. These people do not work in
Imbissbuden or as Strassenfeger. Or about nevertheless and I have her me
not so exactly looked at so far?

I sleep much. Landing in Lomé in the evening. Loved tropical air
coats me. Fola and Jaz of VGLOB get me with a borrowed
Car off. With these two gentlemen I become thus the next weeks
co-operate… They carry me into a small hotel. No that
costs not converted 100 € but 10 € per night. We tapseln through
the dark lanes in a suburb from Lomé to the office of VGLOB. That is
thus the Headquarter for the next time: a small area of 2 x 4 m
with 2 old PCs and a few plastic chairs. We hang a calendar
of Berlin up.

Spagetti and beer at road conditions, in addition Togopop, Dancehall also
cheap Synthiloop and nerve that Machogehabe at the Micro, Mach only none
Trace! nonstop ratscharatscha ratscharatscha the Rytmusmaschine makes
and in addition gerappt which things holds.